Noch eine Eiscreme

Knusperschokoeis

  • 1 EL Kakaonibs
  • 1 EL Mandeln
  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 150 g gefrorene Bananenstücke
  • 100 g Eiswürfel

Im kleinen Nassbecher des Vitamix‘ Kakaonibs und Mandeln kurz mahlen; nicht zu lange, sonst werden sie fest und es knuspert nicht; restliche Zutaten hinzugeben und mit dem Stopfer solange mixen, bis ein cremiges Eis entsteht. Dauert etwas, da sehr viel Gefrorenes dabei ist.

Eis passt immer 🙂

 

Rohkost-Vorspeise

Gefüllte Tomaten

Vorspeise für 2 Personen oder Hauptspeise für 1 Person

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  • 2 Tomaten (je 100 g)
  • 85 g Möhre
  • 30 g Süßkartoffel (oder Pastinake)
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 Messerspitze gem. schw. Pfeffer
  • 5 g Apfelessig
  • 65 g Salatgurke
  • 10 g Cashewnüsse (6 Stück)

Von den Tomaten einen Deckel oder zwei schräge Deckel abschneiden. Inhalt aushöhlen mit einem Löffel, bei festen Tomaten vorsichtig mit einem spitzen Messer nachhelfen. Möhre und Süßkartoffeln vorteilen und mit dem Inneren der Tomaten (hier 40 g), Salz, Pfeffer und Essig raffeln (15 Sek./Stufe 4).

Tomaten mit der Möhrenmasse füllen, sodass sich ein kleiner Hügel ergibt. Auch auf die Deckel die Möhrenmasse häufeln. Es kann gut sein, dass etwas übrig bleibt, das man dann auch als Deko einsetzen kann. Auf zwei Teller stellen. Gurke in 12 Scheiben schneiden, je 3 um die Tomaten legen. In die Tomaten je drei Cashewnüsse stecken.

Diese Vorspeise ist superschnell gemacht und gibt trotzdem optisch etwas her. Wer etwas mehr Zeit hat, kann noch mit frischen Kräutern dekorieren.

Ebenfalls ein Rezept, das nicht mehr in das Buch „Am besten vegetarisch“ passte.

Schokoladensoße

Seit ich im Grundkochbuch des TM5 den Schokoladensirup entdeckt und auf die Vollwert übertragen habe, beschäftigt mich die Schokoladensoße. Ich habe schon etliche Variationen ausprobiert, schließlich auch auf den Vitamix übertragen. Die Creme / Soße aus dem Hochleistungsmixer ist schneller und macht weniger Dreck. Vom Geschmack her finde ich die TM-Version im direkten Vergleich etwas besser, aber das ist nach zwei Wochen vergessen, denn der Unterschied ist nicht so wesentlich.

Eine Variante ist es, unter Zugabe von Nussmus / Nüssen eine Nusscreme zu produzieren, ich stellte das bereits vor. Eine weitere Variante kann ich in der Thermo-Küchenmaschine nicht herstellen, da bin ich auf einen Hochleistungsmixer angewiesen – zudem auf einen, der auch einige Minuten mit größter Hitze arbeiten kann.

Der Vorteil dieser Variante: Sie schmeckt enorm schokoladig 🙂 Wer mehr in Richtung Creme gehen möchte, sollte die Wasserzugabe auf 250 g beschränken.

Schokoladensoße schokoladig

1,5 Honiggläser

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Im 0,9 Liter-Becher des Vitamix mixen:

  • 195 g Honig
  • 20 g Kakaonibs
  • 60 g Kakao
  • 30 g Carob (Rohkost)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL gem. Vanille
  • 20 g Cashewnüsse
  • 300 g heißes Wasser

Stößel benutzen, später drin hängen lassen und 5 Min. auf der Höchststufe laufen lassen. Am Stößel kann man fühlen, ob die Masse heiß genug ist.

 

 

Waffeln, lecker

Hafer-Nuss-Waffeln

Für 1 Person als Hauptspeise, für 2 Personen als Nachspeise

05-01 Hafer-Nuss-Waffeln (3)

Für den Teig:

  • 50 g Dinkel (oder Weizen)
  • 40 g Hafer oder Haferflocken (Vollwertler nehmen Nackthafer.)
  • 10 g Leinsamen
  • 20 g Haselnüsse
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 gestr. TL Weinstein-Backpulver
  • 40 g gekochte rote Linsen
  • 105 g Wasser
  • 30 g Ahornsirup oder Honig
  • Öl für das Waffeleisen (wenn erforderlich)

Dinkel, Hafer und Leinsamen mischen und im Thermomix fein mahlen (1 Min./Stufe 10). Die Nüsse getrennt in einem kleinen Mixer mahlen (es sind wenige für den TM), alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Linsen, Wasser und Süßungsmittel dazugeben und den Teig gut verrühren (je 5 Sek./Stufe 5-6, 15 Sek./Stufe 7), 20–50 Min. zum Quellen stehen lassen.

Waffeleisen heiß werden lassen, je nach Gerät die heißen Platten mit Öl einpinseln (ich habe ein Keramik-Waffeleisen, da ist das nicht nötig). 3–4 EL Teig gleichmäßig auf der heißen Fläche verteilen und 7–8 Min. backen.

Bei mir gab es dazu eine Orangensoße.

05-01 Hafer-Nuss-Waffeln (4)

Wenn ich Bücher schreibe, habe ich immer mehr Rezepte, als Seiten vorgesehen sind. So auch bei „Am besten vegetarisch“. In loser Folge werde ich einige der Rezepte hier vorstellen, die aus was für Gründen auch immer den Weg nicht in das Buch geschafft haben, obwohl sie keineswegs schlechter waren als die anderen 🙂 Dies gilt zum Beispiel für diese Waffeln.

Die Wilkesmannsche Formel

Wilkesmannsche Formel zum Backen ohne Fett, ohne Eier und ohne anderes Tiereiweiß (mit Zebrakuchen als Beispiel)

  • 100 g Fett = 100 g gekochte rote Linsen
  • 1 Ei = 40 g Stützcreme + 20 g Apfelmark (bei herzhaftem Gebäck: 50 g Stützcreme, kein Apfelmark) (Stützcreme: hier)
  • Backpulvermenge verdoppeln

Tipps und Hinweise:

  • Je nach Kuchen, das variiert aber, kann man die Mehlmenge um 10% erhöhen oder die zugeführte Flüssigkeitsmenge (Milch, Wasser) um 10 bis 25 % reduzieren.
  • Wichtig: Gebäck, das so gebacken wird, schmeckt häufig erst am nächsten Tag richtig gut. Versuche mit gekochten weißen Bohnen oder Kichererbsen waren auch erfolgreich, erfordern jedoch mehr Planung. Rote Linsen sind in 20 Minuten fertig gekocht und einsatzbereit. Ein bisschen experimentieren kann gelegentlich noch Nuancen verbessern.
  • Bei großen Mengen Fett kann man statt Fett = Linsen auch anwenden Fett = 2/3 Linsen + 1/3 Stützcreme
  • Vorgehen: Nach Ausrechnen der alternativen Zutaten die Flüssigkeiten zuerst mischen, dann die trockenen Zutaten unterrühren.
  • Die Formel habe ich überprüft für Rühr-, Knet- und Hefeteige. Ob sie auch mit nicht-vollwertigen Zutaten funktioniert, kann ich nicht sagen.
  • Kleine Warnung: Dieses ist eine Alternative, kein Ersatz. Das heißt, die Backwaren sind sehr lecker, schmecken natürlich nicht nach Butter.

WARNUNG: Erzähle niemandem, dass der Kuchen ohne Ei, Fett oder Sahne gebacken wurde. Erzähle es schon gar nicht vor dem Servieren und auch nicht hinterher – sonst werden alle den Kuchen auf einmal „eigenartig“ finden. Das ist eine unumstößliche Ereignisfolge.

Ich hoffe, Ihr experimentiert viel und erfolgreich mit dieser Formel! Wenn Ihr Rezepte damit umarbeitet und veröffentlicht, bitte ich um einen Hinweis darauf, mit welcher Umrechnung / Formel Ihr gearbeitet habt. Ich habe mehrere Jahre dafür experimentiert und gebe sie Euch umsonst.

Am Beispiel: Zebrakuchen

Rezept

Ich habe die Zutaten exakt umgerechnet nach der „Formel“, nur beim Backpulver und bei der Flüssigkeit habe ich ein wenig reduziert. Eine Wiederholung mit korrekter Berechnung ergab: einfachere Auftragung, Geschmack und Gelingen genauso.

  • 250 g gekochte rote Linsen (statt Öl)
  • 200 g Standardstützcreme (siehe Apfelmark)
  • 100 g Apfelmark (mit der Creme statt der 5 Eier)
  • 250 g Honig oder 225 g Ahornsirup/Agavendicksaft (statt Zucker)
  • 50 g Wasser (statt 125 g Wasser)
  • 375 g Weizen, fein gemahlen
  • 1 P Weinstein-Backpulver
  • 1 TL Natron (statt des „berechneten“ 2. P Backpulver)
  • 1 TL Vanillepulver
  • 2 EL Kakao, schwach entölt (20 g), gesiebt
  • 2 EL Pflanzenmilch (zusätzlich)

Apfelmark aus dem Glas ist frei von Süßungsmitteln, Konservierungsstoffen, Säuerungsmittel usw. (und deshalb, dank dem Hinweis einer Leserin, heißt es auch Apfelmark im Unterschied zum Apfelmus).

Linsen, Stützcreme, Apfelmark, Süßungsmittel und Wasser im Mixtopf zu einer glatten Flüssigkeit verarbeiten (10 Sek./Stufe 3, 10 Sek./Stufe 5). Mehl, Backpulver, Natron und Vanille miteinander mischen, in den Mixtopf geben und verrühren (15 Sek./Stufe 5; Teig mit dem Spatel herunterdrücken; 10 Sek./Stufe 5). Bei mir wog die Masse 1240 g (ich kenne das Leergewicht des Mixtopfs und konnte daher den Inhalt ausrechnen). Die Hälfte = 620 g umfüllen. Kakao und 2 EL Pflanzenmilch in den Mixtopf geben und nochmals rühren (10 Sek./Stufe 5).

(Ohne Thermomix: Die flüssigen Zutaten in einem starken Mixer mischen (Hochleistungsmixer, Nutritin Mixer), das erstmalige Rühren auf Stufe 3 dient nur dazu, dass die Masse nicht gleich spritzt. Das Einarbeiten der Mehlmischung kann mit dem Handrührgerät, Rührbesen erfolgen.)

Den Boden der Springform mit Backpapier überspannen. Ofen (Heißluft) auf 160°C vorheizen.

Für das Zebramuster mit 2 Esslöffeln hellem Teig anfangen. In die Mitte der Springform geben. Auf den hellen Teig 2 Esslöffel von dem dunkeln Teig geben, leicht herunterdrücken. Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Den Teig nicht glatt streichen. Die Form in den vorgeheizten Backofen geben und 50 Min. bei 160°C backen.

Die Form auf eine Kuchenrost stellen, 10 Minuten so stehen lassen. Dann aus der Form lösen und auf dem Rost auskühlen lassen. Mit einem Schokoladenguss überziehen.

 

 

 

Zahl der Beiträge

Als Grundstock für diesen Blog wollte ich möglichst rasch 50 Beiträge für Euch zusammentragen, damit es ein bisschen zu stöbern gibt.  Die Zahl ist soeben voll geworden.

Ab demnächst gibt es nicht mehr so viele Rezepte. Mindestens aber eines pro Woche, und zwar am Montag. Wenn ich mehr habe – gibt’s natürlich auch mehr 🙂

Sag ich doch: Roh ist lecker :-)

Schokoladen-Erdbeer-Eis

Am Vorabend einweichen:

  • 30 g Cashewnüsse
  • 30 g Kakaonibs in
  • 70 g Wasser

Morgens das Ganze im Vitamix (ansteigende Geschwindigkeit) pürieren. Dann hinzugeben

  • 125 g gefrorene Erdbeeren
  • 125 g gefrorene Bananenscheiben
  • 100 g Eiswürfel
  • 50 g Sonnenblumenkernkeime (24 Std. gekeimt)

und mit dem Stößel zu Eis verarbeiten (die typische Raute muss sichtbar sein).