Es geht nicht ohne!

Ein Blog mit Rezepten ohne Hokkaidosuppe? Geht gar nicht. 😉 Hier ein besonders exzellentes Exemplar, vom Gast hochgelobt wegen Geschmack und Konsistenz. Ein warmes Brötchen dazu ist nicht zu verachten. 😉

Hokkaidosuppe mit Haselnüssen

2 Portionen

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  • 5 g Ingwer, fein gewürfelt
  • 1/2 TL scharfes Currypulver
  • 1 große Zwiebel, geviertelt (180 g)
  • 1 Knoblauchzehe (4 g)
  • 15 g Kokosöl
  • 415 g Hokkaido, grob vorgeschnitten
  • 120 g Kartoffeln, grob vorgeschnitten
  • 500 g Wasser
  • 1/2 TL getr. Rosmain
  • 40 g gekochte rote Linsen
  • 15 g Zitronenfleisch
  • 6 g Essigpeperoni
  • 4 g Zitronensirup (hier auf diesem Blog; der hält nun schon seit dem 13.8.!) (oder Honig)
  • 1/2 TL Tandoorigewürz
  • 1 TL Salz
  • 15 g gehackte Haselnüsse

Ingwer, Currypulver, Zwiebel und Knoblauch zusammen mit dem Kokosöl zerkleinern (5 Sek./Stufe 5) und garen (3 Min./Varoma/Stufe 2). Kürbis und Kartoffeln zugeben und klein schneiden (5 Sek./Stufe 5). Wasser in den Mischtopf geben, Rosmarin darüber streuen und garen (15 Min./100°C/Stufe 2). In der Zwischenzeit rote Linsen, Zitronenfleisch, Essigpeperoni und Salz im Magic mixen. Mit Salz, Sirup und Tandoori-Gewürz zugeben und die Suppe pürieren (20 Sek./Stufe 8), Suppe auf zwei Schüsseln verteilen und mit Haselnüssen bestreuen.

Salat der Saison

Ich liebe Weißkohl – roh und auch gekocht. Weißkohl (Rotkohl übrigens auch) eignet sich hervorragend für die längerfristige Vorbereitung, denn ein Salat schmeckt nach mehreren Stunden erst so richtig lecker, wenn er gut durchgezogen ist.

Weißkohlsalat zum Vorbereiten

4 Portionen als Rohkost vor dem Essen; er schmeckte abends fantastisch, was mich sehr beruhigte, da ich ihn morgens etwas „nichtssagend“ fand. Die Gäste haben eifrig nachgenommen.

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  • 25 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 4 EL Apfelessig
  • 1 TL Salz (6 g)
  • 1 gute Prise Pfeffer
  • 1 Msp. Curry (Mitbringsel aus Indien, also recht scharf)
  • 20 g Honig oder Ahornsirup
  • 520 g Weißkohl
  • 40 g grüne Rosinen
  • 1 kleine rote Paprikaschote (105 g), gewürfelt
  • 2 Tomaten (175 g)

Sonnenblumenkerne in einer kleinen Keramikpfanne ohne Fett rösten (Stufe 6 von 14/Induktion), bis sie gebräunt sind und gut duften. Öl, Essig, Gewürze und Süßungsmittel in den TM-Mischtopf geben. Da Honig dazu neigt, am Boden kleben zu bleiben, empfehle ich dann, 2 Minuten bei 37°C auf Stufe 2 zu mixen. Weißkohl in Stücke vorschneiden und im TM zerkleinern (6 Sekunden/Stufe 5). In eine Schüssel umfüllen, Rosinen und gewürfelte Paprika hinzufügen, mit zwei Löffeln gut mischen. In die „endgültige“ Schüssel umfüllen, mit den gerösteten Kernen bestreuen. Tomaten vierteln und mit der Wölbung nach oben rechtwinklig am Rand verteilen.

 

 

Es ist Suppenwetter!

So ein heißes Süppchen, wenn man verfroren von draußen hereinkommt, oder auch einfach so, ob Finger kalt oder warm – einfach immer schön. Sellerie ist ein typisches Wintergemüse

Selleriecremesuppe mit Einlage

sellerie

  • 135 g Sellerieknolle
  • 85 g Porree (vom grünen Ende der Stange)
  • 1 gestr. TL Salz
  • 400 g Wasser
  • 40 g Cocktailtomaten
  • 50 g Vollkornnudeln
  • 35 g gekochte rote Linsen
  • 100 g Wasser

Von Sellerie und Porree einen kleinen Teil (je ca. 20 g) fein schneiden und zur Seite legen. Den Rest grob vorschneiden und in den Mischtopf des Thermomix geben. Salz und Wasser hinzufügen und raffeln (10 Sek./Stufe 5). Fein geschnittenes Gemüse, Cocktailtomaten und Nudeln in den Garkorb geben, Garkorb in den Mischtopf einhängen und Gemüse garen (22 Min./100 °C/Stufe 3). Garkorb herausnehmen. Linsen und 100 g Wasser in den Mischtopf geben, pürieren (10 Sek./Stufe 8). Inhalt des Garkorbs zur Suppe hinzufügen und nochmals erhitzen (2 Min./80 °C/Stufe 1 bzw. Rückwärtsstufe).

 

Spitzkohl

Ich liebe Spitzkohl, egal ob roh oder gekocht. Ihr auch?

Das Rezept passte nicht mehr in das Buch „Am besten vegetarisch“. Schade, aber wenn der Platz nicht reicht, muss man irgendwie eine Entscheidung treffen.

Spitzkohl mit Batatenstreifen an Kräuternudeln

1 Portion

spitzkohl 

Nudeln:

  • 800 g Wasser
  • 100 g Spirali-Vollkornnudeln
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 1/2 TL Salz

Wasser in den Thermomix füllen. Nudeln, Kräuter und Salz in den Garkorb geben, in das Gerät einhängen und garen (120 bzw. 100 °C, 20 Min./Stufe 1). Wer Nudeln gerne bissfest isst, sollte etwas kürzer kochen. Falls es überschäumt, Deckel abnehmen.

Gemüse:

  • 50 g Wasser
  • 200 g Spitzkohl, klein geschnitten
  • 75 g Süßkartoffeln (= Bataten) in feinen Streifen

Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in eine 24-cm-Pfanne geben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Auf kleinste Einstellung drehen und 15 Minuten dünsten, ohne den Deckel abzuheben.

Soße (in einem kleinen Mixer mixen, unter das Gemüse rühren und aufkochen):

  • 2 Clementinen, geschält und in Stücken (115 g netto)
  • 1 gestr. TL Salz
  • 15 g Cashewnussmus; Becher mit
  • 30-40 g Wasser nachspülen.

Diese Flüssigkeit ebenfalls zum Gemüse geben, verrühren und aufkochen.

 

Es wird Zeit…

Ja, langsam kann man doch schon die ersten Lebkuchen backen, damit man weiß, welche besonders lecker sind. 🙂 Hier eine Variante, die ich vor zwei Jahren extrem lecker fand, was zahlreiches Feedback bestätigte. Nun habe ich das Rezept, wenig verändert, auf den Thermomix umgemünzt und neu probiert. Schmecken auch. 🙂

Lebkuchen vegan

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  • 250 g Datteln
  • 250 g Feigen
  • 460 g Wasser (100 g für das Rezept verwahren).
  • 10 g getr. gemahlene Zitrusfruchtschale
  • 150 g Weizen, gemahlen
  • 25 g Roggen, gemahlen
  • 225 g ungeschälte Mandeln
  • 3 bittere Mandeln
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 geh. TL Natron
  • 1 geh. TL Ingwer, getrocknet
  • 1/2 TL gem. Vanille
  • 1 geh. TL Zimt
  • 15 g Lebkuchengewürz (ich nehme das von Brecht)
  • 1 Prise gem. Muskatnuss

Datteln und Feigen (je nach Größe halbiert oder gedrittelt) in einer Pengdose mit dem Wasser übergießen und etwa 12-24 Std. gut verschlossen stehen lassen.

Mandeln mahlen (Thermomix 10 Sek./Stufe 10). Mit Mehl und den anderen trockenen Zutaten mischen und umfüllen.

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Wasser von den Trockenfrüchten abgießen (eignet sich hervorragend zum Süßen von Kakao). Die Fruchtmasse mit 100 g vom Einweichwasser homogen mischen (20 Sek./Stufe 8).

Das Mehl-Nussgemisch zum Fruchtgemisch geben und gut vermischen (5 Min./Knefstufe). Mit Hilfe eines Esslöffels und den feuchten Händen etwa 8 bis 10 mm hohe Lebkuchen formen, leicht flachdrücken. Es gibt etwa 23 Stück, die bei mir genau auf ein Backblech passten.

Ofen (Heißluft) auf 225 °C vorheizen, die Lebkuchen einschieben. Auf 160 °C stellen und 10 Min. backen, dann weitere 20 Min. bei 140 °C backen.

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Mit einem Schokoguss überziehen, hier:

  • 50 g Kakaobutter
  • 60 g Schokosoße (Rezepte gibt es hier auf diesem Blog)
  • 25 g Ahornsirup oder Honig
  • 5 g Carob (Rohkostqualität)
  • 15 g Stützcreme (Rezept ebenfalls hier auf diesem Blog)

In einer Pfanne auf kleiner Einstellung (Induktion 4-5 von 14) unter Rühren mit dem Schneebesen schmelzen, auf 2 von 14 flüssig halten. Mit einem Pinsel auftragen. Reichte genau für die Lebkuchen.

 

Frühstück

Als Kind und Jugendliche habe ich gar nicht gefrühstückt. Dann Anfang der Dreißiger habe ich damit begonnen… und seitdem immer gerne Müsli gegessen. Die richtige Begeisterung für das „Müsli“ kam aber erst mit der Entdeckung des vollwertigen Frischkorngerichts. Das reicht von schlicht bis luxuriös. Heute hatten wir die absolute Luxusvariante, sogar mit Softeis oben drauf. Immer nach dem für Keywords so wichtigen Spruch „gesund und lecker“.  :mrgreen:

Frühstück bombastica

2 Portionen

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  • 25 g Cashewnüsse
  • 40 g getrocknete Mango (muss gute Qualität sein!)
  • 280 g Wasser
  • 4 EL Nackthafer, geflockt
  • 245 g tiefgekühlte Erdbeeren
  • 1 Banane (geschält 95 g), in Stücke gebrochen
  • 1 kleiner Apfel inklusive Kerngehäuse (125 g), geviertelt
  • 2 EL Sahne (Veganer lassen sie einfach weg)
  • 1-2 EL Maulbeeren als Dekoration

Cashewnüsse, Mango und Wasser im Vitamix zu einer glatten Creme schlagen (für andere Mixer vorher im Wasser 6-12 Std. einweichen). Vitamix nicht ausspülen. Haferflocken auf zwei Schüsselchen verteilen, Mangocreme darüber gießen. Das Obst in der angegebenen Reihenfolge mit der Sahne in den Vitamix geben und mit Hilfe des Stößels zu einem Softeis schlagen, in die Mitte der Mangocreme setzen. Mit Maulbeeren dekorieren.

 

Lecker Pizza…

Viele Jahre habe ich vegane, später auch sehr fettarme Beläge für Pizzen entwickelt. Sie waren lecker, keine Frage. Aber: Nur Käse schmeckt wie Käse. Dies habe ich gerade erst wieder festgestellt. Umso wichtiger ist es mir für meinen eigenen Sprachgebrauch, niemals von Ersatz zu sprechen. Ersatz gibt es nicht, nur das Original ist original – alles andere sind Alternativen.

Wer aus gesundheitlichen Gründen auf Tiereiweiß verzichten muss oder dies aus ethischen Gründen tun möchte, kann köstliche Alternativen finden. Das finde ich auch völlig okay. Aber zu sagen „Das schmeckt genau wie Käse!“ ist eine Illusion – und dann handelt es sich meist auch noch um Industrieprodukte voller Zusatzstoffe und Aromen.

Sollte ich in meinem Leben irgendwann gezwungen sein, ein bestimmtes Lebensmittel aus meinem Essensplan streichen zu müssen oder zu wollen, hilft mir persönlich diese Erkenntnis weiter, weil ich nicht nach einem Phantom suchen muss.

Pizza Zwiebel-Aubergine

2 kleinere Portionen; Form 24 cm

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  • 1 Pizzateig, siehe unten
  • 100 g Zwiebel, in Ringen
  • 4 Scheiben einer größeren Aubergine (70 g)
  • 40 g Wasser
  • 100 g Tomate, in dünnen Scheiben
  • 1/2 TL getr. italienische Kräuter
  • Salz
  • Roter Pizzabelag (siehe unten)
  • 1 Mozzarella (125 g), in 8 Scheiben
  • 1 TL Öl und Öl für die Form

Teig etwa in Größe der Form auseinanderdrücken und in die gut geölte Form legen, einen Rand hochziehen. Mit Zwiebeln (als Gemüsepfanne mit 20 g Wasser 5 Min.) belegen, die Auberginenscheiben (als Gemüsepfanne mit 20 g Wasser 2 Min.) darauf verteilen  Tomaten auf die Lücken zwischen den Auberginen geben, salzen und mit den Kräutern bestreuen. Den Belag dazwischen tropfen. Die Auberginen mit je zwei Käsescheiben belegen. Öl darauf träufeln.

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In den auf 225°C (Heißluft) vorgeheizten Ofen schieben und 16 Min. backen.

Pizzateig

  • 70 g Wasser
  • 10 g frische Bio-Hefe (1/4 Würfel)
  • 50 g Kamut (oder Weizen)
  • 80 g Weizen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Koriander
  • 1 EL Sonnenblumenöl (10 g)

Hefe in Wasser und Öl auflösen (1 Min./37°C/Stufe 2). Getreide fein mahlen, mit Salz und Koriander in den Mischtopf geben und kneten (2,5 Min./Knetstufe). Teig zu einer Kugel unter Spannung formen und in einer geschlossenen Pengdose, mit dem Finger eingeölt, aufbewahren. Platzt der Deckel ab, einmal zusammenfalten und erneut gehen lassen.

Roter Belag

Mit einem Teelöffel verrühren:

  • 15 g Tomatenmark
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kümmel
  • 3 g Ahornsirup oder Honig
  • 15 g Wasser
  • 10 g Apfelessig

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