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Umzug

Diesen Blog habe ich mit meinem Blog „Vollwertskandale“ (https://vollwert.wordpress.com/) zusammengelegt. An den Tagen Montag und Freitag werden dann weiterhin die Rezepte mit den „fixen Mixern“ erscheinen. Dafür bedarf es keines eigenen Blogs – was für mich eben auch erhebliche Mehrarbeit bedeutet hat.

Man sieht sich – hoffe ich 🙂

Dieser Blog bleibt erst einmal bestehen, damit die alten Rezepte eingesehen werden können.

Hülsenfrüchte

Häufig finden wir pürierte Kichererbsen. Aber auch andere Hülsenfrüchte lassen sich zu leckerem Püree verarbeiten, wie Mungbohnen im vorliegenden Fall.

Mungpüree mit spitzer Pimpernelle

Vorbereitung: 48-60 Stunden Mungbohnen keimen lassen;  Hauptmahlzeit für eine Person

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  • 300 g Wasser
  • 100 g Mungbohnen
  • 2 EL Erdnussmus
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Gemüsebrühextrakt oder ähnliches
  • etwas Basilikum

Für die Rohkost:

  • 110 g Spitzkohl
  • 1/2 Apfel (50 g)
  • 5 g Pimpernelle
  • 85 g Honigmelone
  • 1 EL Vorratssalatdressing (25 g)
  • 1 MS Harrissa

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Die Herstellung ist mit Topf und mit Pürierstab ebenfalls möglich, eventuell ist da die Flüssigkeitsmenge zu variieren.

Mungbohnen im Wasser einweichen. Mit Erdnussmus in den Thermomix geben (für mich war das eine Resteverwertung nach Herstellung von Erdnussmus) und mit der Einstellung 17 Minuten, Stufe 1, 100 °C garen. Nach 9 Minuten – wenn 100°C erreicht sind – auf 90 °C stellen. Salz und Gemüsebrühextrakt hinzugeben, 20 Sekunden auf Stufe 8 pürieren. Auf einen Teller geben, mit etwas Basilikum dekorieren.

Während die Mungbohnen köcheln, Salat zubereiten und essen: Spitzkohl in Streifen schneiden, Apfel würfeln und beides mit gehackter Pimpernelle in einer Schüssel mischen. Dressingzutaten mit einem kleinen Mixer fein schlagen, über den Salat gießen und unterziehen. Mit etwas Pimpernelle dekorieren.

Damit entspricht man der Brukerschen Vorgabe „Rohkost vor der warmen Mahlzeit“.

Tipp: Ich habe die Pimpernelle geschenkt bekommen. Ein seltener Genuss! Schmeckt sicher auch mit Petersilie oder Schnittlauch.

Umbennung

Guten Morgen,

im Untertitel hieß dieser Blog „Vegetarisch, Vegan, Vollwertig“. Ich habe ihn heute umbenannt in „Vegetarisch und vollwertig“.

Ich bin ein Mensch, der immer über seine Ernährung nachdenkt, sie stetig einer kritischen Überprüfung unterwirft und für den nichts auf Ewigkeit in Stein gemeißelt ist.

Es gibt Gründe, warum ich derzeit eine nicht-vegane Phase einlege. Sie ist nicht einmal tiereiweißfrei nach Bruker, sondern vegetarisch und – das ist für mich nie ein Diskussionspunkt – vollwertig. Ich habe mich dagegen entschieden, meine Gründe hier aufzuführen, denn Ernährung ist auch sehr häufig Dogma und wird mit den merkwürdigsten Argumenten verteidigt – von allen Seiten. Solche Diskussionen habe ich oft genug geführt, sie sind selten erquicklich.

Natürlich wird es nach wie vor viele vegane Rezepte geben. Kuchen zum Beispiel werde ich nicht wieder mit Eiern, Milch oder Fett backen. Bei Plätzchen kann das auch schon einmal anders sein, weil Butter dort einen Geschmack gibt, den sonst nur Aromen liefern können. Für mich sind Aromen weniger akzeptabel als Butter.

Auf ein Neues!

 

 

Kekse gefällig?

Kekse kommen immer gut, Überraschungsbesuch birgt keine Schrecken und ein kleiner Nachtisch steht somit auch immer parat.

Knusperkekse

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  • 70 g Mandeln
  • 100 g gekochte rote Linsen
  • 130 g Ahornsirup oder flüssiger Honig
  • 1/2 TL Vanille
  • 2 EL Kichererbsenmehl *
  • 50 g Haferflocken (vorzugsweise frisch geflockt)
  • 70 g Sonnenblumenkerne
  • 70 g Buchweizen

Mandeln, Linsen, Süßungsmittel und Vanille möglichst fein pürieren (30 Sek./Stufe 5; 2 Sek./Stufe 10 (oder Turbo); 15 Sek./Stufe 6). Vanille und Kichererbsenmehl hinzufügen, einarbeiten (15 Sek./Stufe 5) und mit den restlichen Zutaten verkneten (30 Sek./Stufe 1; 30 Sek./Stufe 2; 15 Sek./Stufe 3 oder Knetstufe).

Die Masse z.B. in eine Pizzaform (28 cm; PerfectClean, eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt) geben und mit einem Spatel gleichmäßig in der Form verteilen. Spatel ab und zu mit Wasser benetzen. Mit dem Spatel Stücke nach Wunsch vorzeichnen (ca. 3 x 4 cm).

* Kichererbsenmehl ist auch ein gutes Dickungsmittel für Soßen. Ich habe daher immer einen kleinen Vorrat bereitstehen. Im TM lässt es sich leicht herstellen: 1 Minute mahlen auf Stufe 10.

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Ofen auf 150 °C (Heißluft) vorheizen und 30 Min. backen, bis die Kekse goldbraun sind. Die Kekse sind recht brüchig, daher vorsichtig von der Unterlage entfernen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

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Eure Meinung ist gefragt

Auf diesem Blog stelle ich ausschließlich Rezepte vor, die ich unter Verwendung von Vitamix und Thermomix zubereitet habe. Daher ja auch der Titel des Blogs. Nun gibt es aber auch Rezepte, die ich an anderen Stellen veröffentliche, die ohne einen fixen Mixer sehr lecker gelungen sind. Ich denke da z.B. an die Rezepte der Woche auf meiner Webseite. Sollte ich diese dann hier verlinken oder auch mal etwas besonders Gutes ohne Mixer vorstellen? Oder würde das dem Geiste des Blogs zu sehr widersprechen?

Wie wär’s mit einem …

… Berner Schokoladenkuchen?

Der Kollege und ich haben in den letzten Wochen sage und schreibe fünf Versionen durchgetestet. Die folgende hat den Zuschlag als „bester Berner Schokoladenkuchen 2016“ von uns erhalten. Testet doch mal, ob er euch auch schmeckt 🙂

Berner Schokoladenkuchen IV

26-cm- Springform

Berner

Flüssige Phase (Thermomix 30 Sek./Stufe 3; 30 Sek./Stufe 4):

  • 100 g gekochte rote Linsen
  • 100 g Apfelmark (d.h. Apfelmus ohne alles)
  • 200 g Stützcreme (hier)
  • 250 g Honig (oder alternatives Süßungsmittel)
  • 250 g Schokoladensoße (z.B. hier)
  • 1 EL Rum

Feste Phase (einarbeiten Thermomix: 2 x 10 Sek./Stufe 5):

  • 100 g gemahlene Mandeln (bei mir: Nutrition Mixer)
  • 1/2 P Weinstein-Backpulver (9 g)
  • 15 g Kakaopulver
  • 100 g Weizen, fein gemahlen

Unterziehen (10 Sek./Stufe 4/Linkslauf):

  • 50 g Mandelsplitter

Backofen (Heißluft) auf 160°C vorheizen. Springformboden mit Backpapier überspannen, Teig hineingießen. In den heißen Ofen schieben und 55 Min. bei 160°C backen, 5 Min. im ausgeschalteten Ofen nachbacken, 5 Min. bei offener Tür im Ofen lassen.

Es ist gewollt, dass dieser Kuchen „klitschig“ wirkt. Er ist wie eine große Praline, finden wir. Dank der nahezu fettfreien und komplett tiereiweißfreien Herstellung kann man aber auch ein größeres Stück vertragen 😉

Die Schokoladensoße lässt sich übrigens, wie ich von einer Leserin weiß, auch ohne Mixer einfach im Topf herstellen.

Neu neu neu

Ihr mögt meine Rezepte, aber keine Buchversionen? Oder hättet gerne ein Ebook in der Küche zusätzlich, um schnell auf dem Smartphone nachzulesen?

Kein  Probem  … mein Buch „Am besten vegetarisch“ ist jetzt als Ebook erschienen, ich habe es selbst erst vor wenigen Minuten erfahren.

So kann ein Tag auch nette Überraschungen bringen 🙂