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Ein Dip zu Warmem aus dem Ofen

Kartoffeln und Kürbis aus dem Ofen liebe ich sehr. Es ist einfach zuzubereiten und ich kann die Zeit nutzen, parallel dazu einen Salat oder Gemüse zu machen. Manchmal reicht aber auch ein Dip. Hummus eigent sich da sehr schön, aber mit einem starken Mixer ergibt auch roher Blumenkohl einen schönen glatten Dip.

Blumenkohl-Dip

2 Portionen

freitag

  • 180 g Blumenkohl
  • 1 Prise Pfeffer
  • 15 g Zitronenfleisch
  • 4 g Salz
  • 20 g Cashewnussmus (gekauft)
  • 50 g gekochte rote Linsen
  • Deko: etwas Petersilie

Im Vitamix mithilfe des Stößels zu einer glatten Creme verabeiten und auf zwei Schüsselchen verteilen. Mit Petersilie dekorieren.

Dazu gab es bei mir:

Kürbis- und Kartoffelspalten gebacken

2 Portionen
Mit Gorgonzola-Kürbis (könnte auch „Sweet Dumpling“ heißen, so Info einer Leserin)

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  • 165 g Gorgonzola Kürbis in 4-5 Spalten (jeder andere Kürbis eignet sich ebenfalls)
  • 275 g Kartoffel, in knapp 1-cm-dicken Scheiben
  • 4-5 g Sonnenblumenöl
  • 2 g Salz

Kürbis und Kartoffeln auf ein Blech leben (bei mir eine 28-cm-PerfectClean-Pizzaform). Mit Öl bepinseln und mit Salz bestreuen. In den kalten Ofen schieben und 25 Min. bei 220°C backen.

Es geht auch komplett ohne Öl, das Gemüse wird dann nur ein wenig „matter“.

 

Tartar

Rezepte für das sogenannte „Mandeltartar“ finden sich im Internet reichlich. Auch wenn ich den Namen Tartar für diesen Aufstrich nicht so toll finde, okay, es ist ein Begriff geworden. Da ich Mandeln zu neutral im Geschmack finde, habe ich ein Paranussrezept ersonnen. Ich finde es extrem lecker, da werde ich sicher noch einige Varianten produzieren! Haltbarkeit im Kühlschrank mindestens eine Woche (da war es weg).

Der Anteil der Nüsse erscheint auf Anhieb hoch. Bedenkt man aber, dass man davon am Tag kaum mehr als einen Esslöffel isst, relativiert sich das in der Fettmenge doch sehr.

Paranusstartar

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  • 20 g getrocknete Tomaten
  • 100 g Paranüsse
  • 2 kleinere Zwiebeln (70 g netto)
  • 1 Knoblauchzehe (5 g netto)
  • 65 g Möhre
  • 20 g Wasser
  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 130 g Tomatenmark
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 gestr. TL Paprika edelsüß
  • 2 Msp. Currypulver
  • 2 g Harrissapaste o.ä.
  • 1 TL getr. Basilikum (zwischen den Händen verrieben)
  • 30 g gekochte rote Linsen

Tomaten zerkleinern (6 Sek./Stufe 7), Nüsse hinzugeben und wiederholen (6 Sek./Stufe 7); umfüllen. Zwiebeln halbieren vorschneiden und und mit Knoblauch und vorgeschnittener Möhre zerkleinern (5 Sek./Stufe 5). Mit Wasser und Öl garen (3 Min./Varoma/Stufe 1). Restliche Zutaten hinzufügen und verrühren (20 Sek./Stufe 4).

Im Kühlschrank aufbewahren.

Wer England kennt,

kennt Lemon Curd. Und wer England liebt, kann auch diesem süßen Aufstrich nicht widerstehen. Das ist nun mal eine Herausforderung, diesen Brotaufstrich in die tiereiweißfreie, fettfreie Vollwertkost zu übertragen. Experiment – gelungen 🙂

Lemon Curd

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1 Honigglas voll

  • 150 g Honig
  • Mit Mikroreibe abgeriebene Schale von 1 kleineren Biozitrone
  • 60 g Zitronensaft (mit Fruchtfleisch)
  • 25 g Zitronenfleisch (das sind Zitronenscheiben ohne Schalen, enthält mehr Weißes als das Fruchtfleisch, das beim Auspressen entsteht)
  • 75 g gekochte rote Linsen
  • 90 g Stützcreme (hier)

Alle Zutaten in den Mischtopf geben und ohne Messbecher reduzieren (15 Min./100°C/Stufe 2). Ein leeres Honigglas und den Deckel mit kochendem Wasser ausspülen und abtrocknen. Lemon Curd nochmals gut mixen (20 Sek./Stufe 10) und in das Glas füllen.

Ist zu Beginn noch sehr flüssig, bekommt dann aber später eine bessere Konsistenz. Schmeckt pur auf Brot oder Sandkuchen (so im Bild unten, da ist er noch warm und nur dickflüssig) oder auch in einem Dessert. Wer es noch etwas fester möchte, gibt 1 gestr. TL Flohsamenschalen mit in den Mischtopf.

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Eine Alternative auf dem Brot!

Tomatenbutter-Alternative

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  • Etwa 50 g Nussmus
  • 200 g gekochte Kichererbsen
  • 100 g gekochte rote Linsen
  • 190 g Tomaten stückig, aus der Dose
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 gute Prise Pfeffer
  • 40 g Kokosöl

Alle Zutaten in den Thermomix oder eine andere Küchenmaschine geben und zu einer glatten Creme schlagen (Thermomix: 15 Sek./Stufe 8; 1 Min./Stufe 5). In Förmchen füllen; abgekühlte Förmchen im Kühlschrank aufbewahren. Die Butteralternative lässt sich auch sehr gut einfrieren.

Fettgehalt: 12 %.

Bärlauchzeit

Mittlerweile gibt es Bärlauch schon in normalen Supermärkten zu kaufen. Da kommt keiner mehr dran vorbei 😉

Bärlauchbutter-Alternative

Barlauchbutteralternative

  • 25 g Sonnenblumenöl
  • 30 g Cashewnusscreme
  • 100 g gekochte rote Linsen
  • 100 g gekochte Kichererbsen
  • 2 TL Apfelessig (6 g)
  • 2 Prisen Salz
  • 2 Msp. Paprika edelsüß
  • 2 Msp. Harissapulver oder Chilipulver
  • 95 g Kokosöl
  • 100 g Standardstützcreme
  • 40 g Bärlauch

Alle Zutaten ohne den Bärlauch in den Thermomix geben und schmelzen (4 Min./40 °C/Stufe 1). Bärlauch mit der Schere grob vorschneiden und zugeben. Zu einer glatten Creme schlagen (15 Sek./Stufe 8; 15 Sek./Stufe 10). In Förmchen füllen; abgekühlte Förmchen im Kühlschrank aufbewahren. Die Butteralternative lässt sich auch sehr gut einfrieren.

Fettgehalt: 27 %. Hier lässt sich mit anderen frischen, getrockneten oder gefrorenen Kräutern viel variieren.