Archiv der Kategorie: Hauptmahlzeit

Verwendung von Paranusstartar

Im Rezept selbst wird gar kein Mixer verwendet – aber die Soße braucht Stützcreme (hier) und einen Paranusstartar (hier). Ich kann das Essen wirklich sehr empfehlen, ich bedauerte nur, dass ich die Portionen so bescheiden angelegt hatte. 🙂

Bohnen-Zwiebelpfanne

2 Portionen

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  • 100 g Wasser
  • 200 g Kartoffeln in Scheiben
  • 205 g grüne Bohnen in 3-4 cm langen Stücken
  • 100 g Zwiebel, in grobe Scheiben geschnitten

Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in eine 24-cm-Pfanne geben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Kleinste Einstellung wählen (bei der das Wasser gerade noch kocht) und 17 Minuten dünsten, ohne den Deckel abzuheben.

Die folgenden Zutaten für die Soße mit einem Löffel verrühren:

  • 80 g Paranusstartar
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1-2 Prisen Pfeffer
  • 55 g Stützcreme

Vorsichtig unter das Gemüse rühren und aufkochen.

 

 

 

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Veganer Hackbraten

Eigentlich mag ich diese Fleisch-Ersatznamen nicht. Mir ist aber nichs Besseres eingefallen, um gleich ganz klar zu sagen, was es hier gibt. Veganer Riesenbratling? 😉

Auf meiner Webseite ist bereits ein „Hackbraten“ Rezept der Woche. Hier stelle ich nun die doppelte Portion mit bestimmten Verfeinerungen vor. Kommentar meines Essensgastes „Best ever! 10 points“.  Die Skala reicht von 1 bis 10 und die 10 wurde in mehreren Jahren bisher nur einmal für eine Süßspeise erreicht.

Dieses Mal habe ich, nach dem Tipp einer Freundin, frische Hefe genommen – da geht die Post richtig ab 😉

Veganer Hackbraten

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  • 125 g gemahlene Kichererbsen (TM 1 Min./Stufe 10)
  • 25 g Buchweizen, fein gemahlen (Mühle) (sollten sein 150 g Kichererbsenmehl, hatte nicht mehr genug)
  • 100 g gemahlene Pekannüsse (Magic Nutrition)
  • 250 g Kartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen, abgezogen (8 g)
  • 2 kleine Zwiebeln, abgezogen (75 g)
  • 160 g Standardstützcreme (Rezept hier)
  • 80 g Apfelmark
  • 1 TL Salz
  • 2 Prisen Pfeffer
  • 2 Msp. Chilipulver
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 geh. TL getr. Thymian
  • 80 g gekochte rote Linsen
  • 25 g Tamari
  • 100 g Nackthafer, gemahlen (Stufe 2/9, Hawos Novum)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 100 g Wasser
  • Fett für die Form
  • Sesam für die Form

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Kartoffeln waschen, bürsten und in grobe Stücke schneiden. Mit Knoblauch und Zwiebel in den Mischtopf geben und zerkleinern (4 Sek./Stufe 5). Kichererbsenmehl, gemahlene Pekannüsse, Stützcreme, Apfelmark, Hefe, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprikapulver, Thymian, Wasser, Linsen, Tamari und Hafer zugeben. Hafer im Wasser auflösen, ebenfalls zugeben und alles vermischen (30 Sek./Stufe 3). Evtl. mit dem Spatel nachhelfen. Im Mischtopf 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.

Ofen (Heißluft) auf 200°C vorheizen. Kastenform einfetten und mit Sesam ausstreuen. Hackmasse in die Form geben und 45 Min. bei 200°C backen.

Bei uns gab es dazu Bohnen-Paprika-Gemüse in Cremesoße.

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Püree? Immer her damit!

Blumenkohl-Kartoffelpüree

1 Portion / 2 Teller: vegan

Zutaten:

  • 250 g Blumenkohl, ruhig auch mit Blättern (netto)
  • 135 g Kartoffeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Wasser
  • 1 TL Kräutersalz
    3 EL Sonnenblumenöl oder 50 g Standardstützcreme
  • 75 g Wasser (= Kochwasser)
  • 2 TL Hirsemehl (oder anderes Mehl)

Soße:

  • 45 g Petersilie
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Prisen Kräutersalz
  • 2 Prisen gem. Kümmel
  • (20 g von den gekochten Kartoffeln)
  • etwas Petersilie

Zubereitung:
Blumenkohl ggf. putzen, Kartoffel unter fließendem Wasser sauber bürsten. Beides in Stücke schneiden (nicht zu groß, damit es schnell gart) und in den Gareinsatz geben. Knoblauchzehe abziehen und durch die Knoblauchpresse auf das Gemüse drücken. Wasser in den Mischtopf geben, Gareinsatz einhängen und garen (Varoma/Stufe 1/20 Min.). 20 g von den Kartoffeln nehmen und mit den Soßenzutaten in einem kleinen Mixer zu einer sämigen Soße schlagen.

Kochwasser auffangen. Gemüse in den Mischtopf geben, mit Salz, Öl, 75 g Kochwasser und 2 TL Hirsemehl mixen (30 Sek./Stufe 4; 5-10 Sek./Stufe 8). Die Hälfte auf einen Teller füllen, einen Teil der Petersiliensoße hinzugeben. Mit etwas Petersilie dekorieren.

Tipps:
Die restliche Soße ist eine gute Grundlage für ein Salatdressing; Kochwasserreste nehme ich gerne zum Brot backen.
Wer das Essen im Topf kochen will, muss das Gemüse in wenig Wasser dünsten und dann pürieren und mit der zusätzlichen Wassermenge etwas experimentieren.

 

Kartoffelpuffer aus dem Backofen

Ich liebe Kartoffelpuffer, aber die gehören zu den Dingen, die mir erstens zu fettig und zweitens zu aufwändig sind, mir spritzt beim Braten die ganze Küche voll.  Bei einer Wiederholung würde ich doch auf 250 °C backen, damit sie sich besser lösen. Man beachte: kein Gramm Fett, auch keine Nüsse.

Kartoffelpuffer vom Blech

Puffer

Für zwei Personen

  • 475 g Kartoffeln brutto
  • 125 g rote Zwiebeln brutto
  • 15 g Petersilie
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 50 g Standardstützcreme (ist verlinkt)
  • 50 g Mais (kein Popcornmais!)

Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser abbürsten, grob vorschneiden. Zwiebeln schälen, je nach Größe vierteln oder achteln. Petersilie grob vorschneiden. Mais in der Mühle oder im Thermomix (1 Min./Stufe 10) fein mahlen. Alle Zutaten außer dem Mais im Thermomix mischen (10 Sek./Stufe 4; 2 Sek./Stufe 8). Dann den Mais zugeben und 1,5 Min. kneten.

Backofen (Heißluft) auf 220 °C vorheizen. Je ca. 2 EL Kartoffelmasse auf ein Backblech (ausgelegt mit Backpapier oder Dauerbackfolie oder Perfect Clean) setzen und etwas flach drücken. In den Ofen schieben und 15 Min. backen. Mit einem Kunststoffpfannenwender wenden und noch 10 Min. backen. Wir fanden sie sehr lecker!

Statt Mais kann man auch Hafer, Buchweizen oder Dinkel nehmen.

Schmeckt immer!

Es gibt Gerichte, die sind quasi unabhängig von der Saison, weil wir die Zutaten durchs ganze Jahr bekommen. So ist das zum Beispiel mit Rotkohl. Auch wenn es eine ausgesprochene Saison gibt – im Bioladen ist er immer verfügbar.

Roter Rotkohl mit Linsenklößchen

Rotkohl

Klößchen:

  • 35 g Weizen
  • 1 gute Prise Salz
  • 1/2 TL Paprika edelsüß
  • 125 g gekochte rote Linsen
  • 875 g Wasser zum Kochen

Rotkohl:

  • 100 g Wasser
  • Apfelessig
  • 220 g Rotkohl
  • 75 g Rote Bete
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1/4 TL gem. schw. Pfeffer
  • 1 TL Ahornsirup oder Honig

Weizen entweder in einer Getreidemühle oder in einem kleinen Mixer mahlen. Bei diesen Mengen lohnt es nicht, eine Thermo-Küchenmaschine zu verwenden. Mit Salz, Paprika und Linsen zu einem glatten Teig verarbeiten (2 Min./Knetstufe oder Stufe 2-3). Etwa 10-15 Minuten quellen lassen. In dieser Zeit den Rotkohl vorbereiten. Klößchenteig wiegen und 6 gleiche Teile abnehmen.

Jedes Teigstück zu einer Kugel drehen und in den Dampfaufsatz legen. Wasser in den Mischtopf füllen. Dampfaufsatz nach Gebrauchsanweisung auf das Gerät geben und Klößchen garen (25 Min./100-120°C/Stufe 3). Vorsichtig einen Kloß aufschneiden und kontrollieren, ob er gar ist. Sonst nochmals 5 Min. dämpfen.

Flüssigkeiten in einen Schnellkochtopf  geben (Achtung! Manche Schnellkochtöpfe verlangen mehr Flüssigkeit). Rotkohl und Rote Bete raffeln (15 Sek./Stufe 3; 5 Sek./Stufe 5). Gemüse mit dem Lorbeerblatt in den Schnellkochtopf schütten. Reste in der Thermo-Küchenmaschine mit Wasser in ein Sieb ausspülen, ebenfalls hinzufügen. Schnellkochtopf schließen und Gemüse 10 Min. auf Stufe II garen. (Wer keinen Schnellkochtopf hat, muss eine deutlich längere Kochzeit berücksichtigen.)

Mit Salz, Pfeffer und Süßungsmittel abschmecken. Wer mehr Wasser nehmen musste, kann mit etwas Reismehl dicken.

Rucola gibt’s jetzt!

Rucola, klein geschnitten und am Ende mitgekocht, gibt Soßen einen leicht bitteren Geschmack – vom ayurvedischen Standpunkt aus brauchen wir das. 🙂 Wer das nicht mag, nimmt stattdessen Petersilie oder Schnittlauch.

Lauch in Rucolasoße

Hauptmahlzeit für eine Person; geht schnell

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  • 200 g Porree (3 weiße Enden)
  • 70 g Petersilienwurzel
  • 50 g Dinkelhörnchen
  • 500 g Wasser
  • 1 TL Kräutersalz
  • 1/2 TL getr. geriebene Zitronenschale
  • 300 g Kochflüssigkeit
  • 40 g Rucola
  • 2 EL Dinkelmehl
  • 1 TL Kräutersalz
  • 1 EL Haselnussöl (oder anderes Nussöl)

Porreestangen putzen: Das untere weiße Stück abschneiden und in Scheiben schneiden. Die hellgrünen Teile gründlich auswaschen und ebenfalls in Ringe schneiden. Petersilienwurzel gut unter fließendem Wasser abbürsten und ungeschält würfeln.

Die Dinkelhörnchen unten in den Gareinsatz des Thermomix geben (sie garen sonst nicht richtig). Darauf das Gemüse geben. Wasser und Salz mit Schale in den Mischtopf schütten, den Gareinsatz einhängen. Garen (17 Min./Varoma/Stufe 1). Gareinsatz aus dem Thermomix nehmen. 300 g Kochflüssigkeit abmessen, den Rest für andere Mahlzeiten verwenden. Rucola im Thermomix zerkleinern (einige Sekunden Stufe 10). Salz, 300 g Kochflüssigkeit, Mehl und Öl hinzufügen. Aufkochen (2 Min./100°C/Stufe 4-5). Gemüse mit den Nudeln hinzufügen, auf Rückwärtseinstellung noch eine Minute laufen lassen.

 

So schmeckt Rettich auch Rettichgegnern!

Mir ist Rettich zum Rohessen zu scharf. Eines Tages habe ich aber festgestellt, dass man ihn lecker zu Gemüse kochen kann, einschießlich der Blätter!

Rettich mit Mungbohnen in Erdnusssoße

1 Portion

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  • 75 g Mungbohnen
  • 185 g + 250 g Wasser
  • 1 TL + 1 TL Gemüsebrühextrakt oder Gemüsepaste
  • 1 guter EL Erdnussmus
  • 1 Zwiebel (75 g brutto)
  • 190 g grüne Blätter vom Rettich
  • 2 kleine rote Rettiche (110 g)
  • 1 TL Kräutersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 3 TL Mehl

Mungbohnen 12 Stunden in 185 g Wasser einweichen. Mit 1 Tl Gemüsebrühextrakt bzw. Gemüsepaste zum Kochen bringen, 25-30 Minuten köcheln. Abkühlen lassen, eventuell bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren.

Erdnussmuss, 250 g Wasser, 1 TL Gemüsebrühextrakt bzw. Gemüsepaste und geschälte, geviertelte Zwiebel pürieren und vorkochen (4 Min.,/Stufe 6/80°C). Rettich unter fließendem Wasser gut abbürsten, in dünne Scheiben schneiden. Grün gut waschen und klein schneiden. In das Erdnusswasser geben und garen (16 Min./100°C/Stufe 1).

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Salz, Pfeffer und Mehl hinzugeben, nochmals zum Kochen bringen (4 Min./100°C/Stufe 1-2). Die gegarten Mungbohnen hinzugeben und unterrühren.