Archiv der Kategorie: Süßes

Es wird Zeit…

Ja, langsam kann man doch schon die ersten Lebkuchen backen, damit man weiß, welche besonders lecker sind. 🙂 Hier eine Variante, die ich vor zwei Jahren extrem lecker fand, was zahlreiches Feedback bestätigte. Nun habe ich das Rezept, wenig verändert, auf den Thermomix umgemünzt und neu probiert. Schmecken auch. 🙂

Lebkuchen vegan

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  • 250 g Datteln
  • 250 g Feigen
  • 460 g Wasser (100 g für das Rezept verwahren).
  • 10 g getr. gemahlene Zitrusfruchtschale
  • 150 g Weizen, gemahlen
  • 25 g Roggen, gemahlen
  • 225 g ungeschälte Mandeln
  • 3 bittere Mandeln
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 geh. TL Natron
  • 1 geh. TL Ingwer, getrocknet
  • 1/2 TL gem. Vanille
  • 1 geh. TL Zimt
  • 15 g Lebkuchengewürz (ich nehme das von Brecht)
  • 1 Prise gem. Muskatnuss

Datteln und Feigen (je nach Größe halbiert oder gedrittelt) in einer Pengdose mit dem Wasser übergießen und etwa 12-24 Std. gut verschlossen stehen lassen.

Mandeln mahlen (Thermomix 10 Sek./Stufe 10). Mit Mehl und den anderen trockenen Zutaten mischen und umfüllen.

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Wasser von den Trockenfrüchten abgießen (eignet sich hervorragend zum Süßen von Kakao). Die Fruchtmasse mit 100 g vom Einweichwasser homogen mischen (20 Sek./Stufe 8).

Das Mehl-Nussgemisch zum Fruchtgemisch geben und gut vermischen (5 Min./Knefstufe). Mit Hilfe eines Esslöffels und den feuchten Händen etwa 8 bis 10 mm hohe Lebkuchen formen, leicht flachdrücken. Es gibt etwa 23 Stück, die bei mir genau auf ein Backblech passten.

Ofen (Heißluft) auf 225 °C vorheizen, die Lebkuchen einschieben. Auf 160 °C stellen und 10 Min. backen, dann weitere 20 Min. bei 140 °C backen.

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Mit einem Schokoguss überziehen, hier:

  • 50 g Kakaobutter
  • 60 g Schokosoße (Rezepte gibt es hier auf diesem Blog)
  • 25 g Ahornsirup oder Honig
  • 5 g Carob (Rohkostqualität)
  • 15 g Stützcreme (Rezept ebenfalls hier auf diesem Blog)

In einer Pfanne auf kleiner Einstellung (Induktion 4-5 von 14) unter Rühren mit dem Schneebesen schmelzen, auf 2 von 14 flüssig halten. Mit einem Pinsel auftragen. Reichte genau für die Lebkuchen.

 

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Haferkekse mit Suchtgefahr

Diese Kekse habe ich vor zwei Jahren bereits in mehreren Versionen gebacken, sie sind einfach köstlich. Letztes Jahr sind sie unter den Tisch gefallen, weil ich komplett tiereiweiß- und fettfrei backen wollte. Jetzt haben sie eine Renaissance erlebt, sie sind einfach köstlich. Ich kann sie jedem empfehlen, der Butter nicht ablehnt! Diesmal habe ich das Rezept auf den TM „umgestrickt“, das ist wirklich sehr einfach.

Hafertaler aus dem TM

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  • 200 g Honig
  • 100 g Butter
  • 200 g Weizen, fein gemahlen
  • 250 g Nackthafer, geflockt
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 gestr. TL gem. Vanille

Butter und Honig im Mischtopf auflösen (7 Min./100°C/Stufe 1). Die trockenen Zutaten miteinander mischen, in den Mischtopf geben und einarbeiten (20 Sek./Stufe 2/Linkslauf).

Mit einem Teelöffel Portionen abnehmen und zwischen den Händen zu Talern pressen. Die Hände ab und an befeuchten. Nebeneinander auf ein Perfect-Clean Blech (oder Backpapier / Dauerbackfolie verwenden) legen, in dieser Zeit den Ofen auf 160 °C vorheizen. Ich brauchte noch ein zweites Blech (nur 1/3 belegt).

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Einschieben und 20 Min. backen.

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Die Kekse sind nach dem Backen weich und sehr brüchig, vorsichtig auf einen Kuchenrost legen. Nach dem Erkalten sind sie fester, aber neigen immer noch zum Krümeln. Achtung: Suchtgefahr! 🙂

 

Schokomarzipan roh

Ergibt etwa 20 Pralinen
Alle Zutaten müssen Rohkostqualität haben; die Kakaobohnen müssen außerdem aus biologischem Anbau stammen, da sie sonst stark mit Pestiziden verseucht sein können.

Es gibt viele Variationen von süßen Kugeln in der Rohkost und auch in der Vollwertkost. Optisch sind sie sich natürlich ähnlich, aber der Geschmack ist jedes Mal anders.

Wer sehr genau bei der Rohkost sein möchte, lässt die Vanille weg, denn Vanille gibt es nicht wirklich in Rohkostqualität.

Schokokugeln

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  • 30 g Kakaobohnen
  • 200 g ungeschälte Mandeln
  • 1/2 TL gem. Vanille
  • 85 g Honig oder 70 g Agavendicksaft
  • 20 geschälte Pistazien

Kakaobohnen in einem kleinen Mixer fein mahlen (z.B. in einem Mr. Magic, ca. 30 Sek). Mandeln ebenfalls fein mahlen (in einem Mixer oder im Thermomix). Die trockenen Zutaten gründlich miteinander mischen und den Honig unterkneten.

Im Thermomix geht das wie folgt:
Mandeln 40 Sek. auf Stufe 6 und 10 Sekunden auf Stufe 10 mahlen. Auf Stufe 4 die anderen trockenen Zutaten unterrühren. Honig hinzugeben und 1 Minute auf der Knetstufe verkneten.

Zwischen den Händen Kugeln rollen und in Papierförmchen setzen. Jeweils eine geschälte Pistazie hineindrücken. In eine Plastikdose mit Deckel füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Schon lange …

… kein Eis mehr gegessen. So was aber auch. 🙂 Das muss sich ändern! Das Gute an diesem Eis ist – Ihr braucht nicht einmal Obst einzufrieren, Eiswürfel hat man ja meist auf Vorrat. Zutaten zusammensuchen und schon geht’s los.

Carobnusseis

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  • 200 g Eiswürfel
  • 1 entsteinte weiche Dattel (Sorte Medjool, ca. 20 g)
  • 3 geh. TL Carob
  • 2 TL Pekannussmus

Alle Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge in den Vitamix geben. Auf kleiner, dann ansteigender Geschwindigkeit vermischen. Mit dem Stößel auf das Eis drücken, während das Gerät auf höchster Stufe läuft. In eine kleine Schüssel oder auf einen Glasteller geben.

Tipp: Wer Nussmus und Carob in Rohkostqualität hat – isst ein veganes Rohkosteis! Mir persönlich schmeckt Carob nur in Rohkostqualität, die anderen Sorten sind mir zu „streng“ im Geschmack.
Mir ist das süß genug – aber ich bin auch kein Maßstab! Eventuell mehr Datteln oder zusätzlich Honig nehmen.

 

Wenn die Vorräte gut sortiert sind…

… ist ein leckerer Nachtisch schnell gemacht:

Sowohl Stützcreme (hier) als auch Lemon Curd (hier) habe ich hier schon vorgestellt. Und so konnte ich vorgestern Abend blitzschnell einen Nachtisch zubereiten (viele würden jetzt sagen: „zaubern“, aber dann könntet Ihr das ja nicht nachmachen, wenn ich zaubere 😉 ), den alle superlecker fanden.

Wer kein Lemon Curd hat, nimmt etwas Zitronensaft oder helles püriertes, säuerliches Obst.

Johannisbeeren mit Creme

2 kleinere Portionen

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  • 100 g Stützcreme
  • 10 g Honig
  • 10 g Lemon Curd
  • 50 g rote Johannisbeeren
  • 20 g Ahornsirup
  • 6 Johannisbeeren als Dekoration

Creme, Honig und Lemon Curd mit einem Löffel verrühren. Auf zwei kleine Glasschüsselchen verteilen. Johannisbeeren mit Ahornsirup im Magic pürieren (hoch stehendes Messer), am Rand verteilen. In die Mitte je 3 Johannisbeeren setzen.

Geht nicht anders!

Heute muss es ein Eis sein, das ist klar, oder? 😉

Pflaumen-Trauben-Eis

Rohkost, vegan

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1 TL Zitronenschaum * (oder 1 EL Zitronensaft)
20 g Walnussmus
100 g süße kernlose Trauben
260 g tiefgekühlte Pflaumen

Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge in den Vitamix geben. Auf kleiner, dann ansteigender Geschwindigkeit vermischen. Mit dem Stößel auf das Eis drücken, während das Gerät auf höchster Stufe läuft, bis sich die „typische Raute“ bildet.

* Zitronenschaum findet Ihr mit Film hier:

http://www.vollwertkochbuch.de/2009/page3586.htm

Was sagt der Tiefkühlschrank?

Wenn Ihr Kirschen eingefroren habt – dann bekommt Ihr heute von mir das passende Rezept. Es geht natürlich auch mit anderem Obst, aber ich finde Kirscheis immer etwas ganz Besonderes, es ist nicht so an der Tagesordnung in der eigenen Küche, wo Banane, Erdbeeren und auch Schokolade eher „die Norm“ sind.

Die Glastellerchen sind übrigens von meinen Großeltern. Es ist das Einzige, was ich von ihren Sachen behalten bzw. genommen habe, da ich nicht so eine große „Verwahrerin“ bin. Sie sind ein schönes Andenken, vielleicht haben sie ja eines Tages antiquarischen Wert. 😉

Kirsch-Eiscreme mit Kokobinen

3-4 Portionen

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  • 1 Aprikose
  • 1 TL Kakaonibs
  • 2-4 TL Kokosraspel
  • 2 reife Bananen, geschält (aus dem Kühlschrank; 225 g)
  • 20 g Kokosmus
  • 330 g tiefgekühlte Süßkirschen

Aprikose fein würfeln und mit den Nibs mischen. 3-4 Glasteller mit Kokosraspeln bestreuen. Bananen in 3-4 Stücke teilen, mit dem Kokosmus in den Mischtopf geben und pürieren (30 Sek./Stufe 2; 15 Sek./Stufe 4). Gefrorene Kirschen hinzufügen und zu einem weichen, cremigen Eis verarbeiten (20 Sek./Stufe 4-5). Mit einem Eisportionierer auf die Teller verteilen, Aprikosen-Kakao-Gemisch an eine Seite legen.

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Das weiche Kokosmus gefriert in kleinen Kügelchen beim Mixen mit den Kirschen. Das funktioniert auch mit Sauerkirschen oder anderem Obst. Ist das zugefügte Obst sehr sauer, kann man einen Teelöffel Honig oder Ahornsirup hinzufügen.