Archiv der Kategorie: Dessert

Schon lange …

… kein Eis mehr gegessen. So was aber auch. 🙂 Das muss sich ändern! Das Gute an diesem Eis ist – Ihr braucht nicht einmal Obst einzufrieren, Eiswürfel hat man ja meist auf Vorrat. Zutaten zusammensuchen und schon geht’s los.

Carobnusseis

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  • 200 g Eiswürfel
  • 1 entsteinte weiche Dattel (Sorte Medjool, ca. 20 g)
  • 3 geh. TL Carob
  • 2 TL Pekannussmus

Alle Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge in den Vitamix geben. Auf kleiner, dann ansteigender Geschwindigkeit vermischen. Mit dem Stößel auf das Eis drücken, während das Gerät auf höchster Stufe läuft. In eine kleine Schüssel oder auf einen Glasteller geben.

Tipp: Wer Nussmus und Carob in Rohkostqualität hat – isst ein veganes Rohkosteis! Mir persönlich schmeckt Carob nur in Rohkostqualität, die anderen Sorten sind mir zu „streng“ im Geschmack.
Mir ist das süß genug – aber ich bin auch kein Maßstab! Eventuell mehr Datteln oder zusätzlich Honig nehmen.

 

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Wenn die Vorräte gut sortiert sind…

… ist ein leckerer Nachtisch schnell gemacht:

Sowohl Stützcreme (hier) als auch Lemon Curd (hier) habe ich hier schon vorgestellt. Und so konnte ich vorgestern Abend blitzschnell einen Nachtisch zubereiten (viele würden jetzt sagen: „zaubern“, aber dann könntet Ihr das ja nicht nachmachen, wenn ich zaubere 😉 ), den alle superlecker fanden.

Wer kein Lemon Curd hat, nimmt etwas Zitronensaft oder helles püriertes, säuerliches Obst.

Johannisbeeren mit Creme

2 kleinere Portionen

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  • 100 g Stützcreme
  • 10 g Honig
  • 10 g Lemon Curd
  • 50 g rote Johannisbeeren
  • 20 g Ahornsirup
  • 6 Johannisbeeren als Dekoration

Creme, Honig und Lemon Curd mit einem Löffel verrühren. Auf zwei kleine Glasschüsselchen verteilen. Johannisbeeren mit Ahornsirup im Magic pürieren (hoch stehendes Messer), am Rand verteilen. In die Mitte je 3 Johannisbeeren setzen.

Geht nicht anders!

Heute muss es ein Eis sein, das ist klar, oder? 😉

Pflaumen-Trauben-Eis

Rohkost, vegan

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1 TL Zitronenschaum * (oder 1 EL Zitronensaft)
20 g Walnussmus
100 g süße kernlose Trauben
260 g tiefgekühlte Pflaumen

Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge in den Vitamix geben. Auf kleiner, dann ansteigender Geschwindigkeit vermischen. Mit dem Stößel auf das Eis drücken, während das Gerät auf höchster Stufe läuft, bis sich die „typische Raute“ bildet.

* Zitronenschaum findet Ihr mit Film hier:

http://www.vollwertkochbuch.de/2009/page3586.htm

Was sagt der Tiefkühlschrank?

Wenn Ihr Kirschen eingefroren habt – dann bekommt Ihr heute von mir das passende Rezept. Es geht natürlich auch mit anderem Obst, aber ich finde Kirscheis immer etwas ganz Besonderes, es ist nicht so an der Tagesordnung in der eigenen Küche, wo Banane, Erdbeeren und auch Schokolade eher „die Norm“ sind.

Die Glastellerchen sind übrigens von meinen Großeltern. Es ist das Einzige, was ich von ihren Sachen behalten bzw. genommen habe, da ich nicht so eine große „Verwahrerin“ bin. Sie sind ein schönes Andenken, vielleicht haben sie ja eines Tages antiquarischen Wert. 😉

Kirsch-Eiscreme mit Kokobinen

3-4 Portionen

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  • 1 Aprikose
  • 1 TL Kakaonibs
  • 2-4 TL Kokosraspel
  • 2 reife Bananen, geschält (aus dem Kühlschrank; 225 g)
  • 20 g Kokosmus
  • 330 g tiefgekühlte Süßkirschen

Aprikose fein würfeln und mit den Nibs mischen. 3-4 Glasteller mit Kokosraspeln bestreuen. Bananen in 3-4 Stücke teilen, mit dem Kokosmus in den Mischtopf geben und pürieren (30 Sek./Stufe 2; 15 Sek./Stufe 4). Gefrorene Kirschen hinzufügen und zu einem weichen, cremigen Eis verarbeiten (20 Sek./Stufe 4-5). Mit einem Eisportionierer auf die Teller verteilen, Aprikosen-Kakao-Gemisch an eine Seite legen.

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Das weiche Kokosmus gefriert in kleinen Kügelchen beim Mixen mit den Kirschen. Das funktioniert auch mit Sauerkirschen oder anderem Obst. Ist das zugefügte Obst sehr sauer, kann man einen Teelöffel Honig oder Ahornsirup hinzufügen.

Wo wir gerade bei Himbeeren sind…

Himbeerlasagne

Rohkost

Boden:

  • 50 g Kakaonibs
  • 40 g Haselnüsse
  • 35 g Buchweizen
  • 40 g Honig
  • 30 g Kokosöl

Himbeerauflage:

  • 15 g Chia-Samen
  • 100 g Wasser
  • 30 g Honig
  • 125 g Himbeere

Dekoration: Einige Trauben

Kakaonibs im Vitamix (0,9 L), Haselnüsse im Magic, Buchweizen in der Mühle mahlen. Nüsse und Mehl mit Honig und Kokosöl in den Vitamix geben, kurz durchschlagen, bis sich eine homogene Masse ergibt. Eine 4-eckige Lasagneform (18 x 11 cm) mit Haushaltsfolie auslegen, den Schokoboden darin mit den Händen gleichmäßig verteilen, etwas auseinanderdrücken.

Chia-Samen im Magic mahlen, mit Wasser, Honig und Himbeeren gut durchschlagen. Masse auf dem Boden verteilen. Einige Weintrauben halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf die Himbeermasse legen.

Statt Himbeeren eignen sich auch reife Erdbeeren oder Aprikosen.

Etwas Ausgefallenes

Dieses vegane Eis erfordert etwas mehr Vorarbeit, ist dafür aber auch etwas ganz Besonderes!

Süßkartoffel-Parfait mit Cashew-Vanille-Creme

2-3 Personen

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Dieses Parfait kann, wenn man es z.B. für 8 Personen vorbereitet, Schritt für Schritt in einer Thermoküchenmaschine hergestellt werden. Da ich Rezepte für eine oder – wie hier – für zwei Personen erarbeite, bin ich in einigen Dingen anders vorgegangen.

Cashew-Vanille-Creme:

  • 35 g Cashewnüsse
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • 1 gute Prise Vanillepulver

Cashewnüsse 1-2 Stunden in Wasser einweichen. Cashewnüsse abtropfen lassen, mit Süßungsmittel und Vanille in einem kleinen Mixer möglichst glatt schlagen. Es bleibt selbst bei diesen kleinen Geräten ein wenig stückig, was aber dem Geschmack keinen Abbruch tut!

Süßkartoffel-Pudding:

  • 60 g Datteln (Deglet Nour)
  • 70 g + 40 g Wasser
  • 220 g Süßkartoffel
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Ingwerpulver
  • 1 Prise Muskatnuss

Datteln in 70 g Wasser 2-3 Stunden einweichen und pürieren (1 Min./Stufe 4, 10 Sek./Stufe 10; zwischendurch mit dem Spatel herunterschieben).

40 g Wasser in eine Keramikpfanne (20 cm) geben, Süßkartoffel würfeln und in das Wasser geben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Auf kleinste Einstellung drehen und 15 Minuten dünsten, ohne den Deckel abzuheben. Kochwasser, wenn noch vorhanden, abgießen (anderweitig verwenden) und Süßkartoffeln zum Dattelpüree geben. Gewürze hinzufügen und pürieren (1 Min./Stufe 3; 10 Sek./Stufe 4; 10 Sek./Stufe 5).

Fertigstellung:

  • 2 halbe Pekannüsse

Bataten-Pudding auf zwei Schüsselchen verteilen. Mit Cashewcreme bestreichen, in die Mitte je eine halbe Pekannuss stecken. Ich habe das Parfait direkt in das Tiefkühlfach gestellt, da ich knapp mit der Zeit war. Eine gute Stunde später war es perfekt!

 

Tiramisu – vegan und fettfrei

Gestern habe ich ein veganes Tiramisu vorgestellt, das noch aus meiner rein tiereiweißfreien Phase stammt. Mittlerweile habe ich mich weiterentwickelt und esse fettfrei/fettreduziert. Als ich nun gestern dieses Rezept vorgestellt hatte, bekam ich plötzlich Lust, eine neue Version auszuprobieren. Ich habe mittlerweile einige Kenntnisse gewonnen, die ich dafür umsetzen konnte. Was soll ich sagen? Das Ergebnis ist einfach toll, es sieht nicht nur phantastisch aus, wie Ihr auf den Fotos sehen könnt, es schmeckt auch noch besser als die Vorversion.

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Gast: „Das sieht aus wie im Restaurant und schmeckt auch so!“. Und das alles ohne die üblichen Ersatz-Krücken wie Tofu und Soyamilch. Sind Stützcreme und gekochte rote Linsen schon im Kühlschrank (bei mir immer!), geht es auch erstaunlich schnell.

Lasst euch vom langen Text nicht abschrecken, die Bilder ziehen es in die Länge 😉 Die Stützcreme ist übrigens ohne Linsen hergestellt (115 g Reis / 50 g Cashewnüsse / 700 g Wasser). Beschrieben ist es für Thermomix, Nutrition Mixer (hier lässt sich Thermomix oder Vitamix nehmen) und Magic Maxx (bzw. Personal Blender).

Das Wochenende steht an – wie wär’s mit einem köstlichen Tiramisu zum Nachtisch?

Tiramisu 2016

Ergibt 6-8 Portionen.

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Lockerer Biskuit

1 Springform 26 cm; Foto zeigt den Teig im Schnitt

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  • 60 g Nackthafer
  • 60 g Dinkel
  • 1/2 TL gem. Vanille
  • 2 geh. TL Weinstein-Backpulver (8 g)
  • 180 g Stützcreme
  • 130 g Agavendicksaft oder Honig
  • 45 g Wasser
  • Kokosöl bzw. Butter für die Form

Hafer im Thermomix mahlen (30 Sek./Stufe 10). Dinkel hinzufügen und zusammen mahlen (1 Min./Stufe 10). Umfüllen.

Stützcreme, Süßungsmittel und Wasser verrühren (10 Sek./Stufe 2; 30 Sek./Stufe 3; 10 Sek./Stufe 4). Getreidemischung einarbeiten (2 x 10 Sek./Stufe 5; zwischendurch mit dem Spatel nach unten schieben). Boden einer Springform einfetten, Teig hineingießen und verteilen. Ofen auf 200°C (Heißluft) vorheizen. Form einschieben, 15 Min. bei 200°C backen und 1 Min. im ausgeschalteten Ofen nachbacken.

Den lauwarmen Kuchen vom Boden lösen und auf Backpapier auskühlen lassen.

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Amaretto-Kaffee-Mischung

  • 3 g (1 EL) Getreidekaffeepulver instant
  • 125 g heißes Wasser
  • 1 bittere Mandel
  • 1 EL Rum (10 g)
  • 1 EL Agavendicksaft (15 g)

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Die Mandel in einem kleinen Mixer mahlen. Flüssigkeiten hinzufügen und nochmals durchmixen. Hier ist der Magic Maxx nicht ersetzbar 🙂 Getreidekaffeepulver im Wasser auflösen, Rum und Agavendicksaft hinzufügen und im Magic verquirlen. Abkühlen lassen.

Mascarpone-Alternative

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  • 250 g Stützcreme
  • 50 g gekochte rote Linsen
  • 50 g Mandelmus (fertig gekauft)
  • 45 g Agavendicksaft oder Honig

Mit dem Nutrition Mixer, hoch stehendes Messer, gut vermischen und kalt stellen. Man kann auch im Thermomix verrühren: 30 Sek./Stufe 3, 20 Sek./Stufe 4.

Zum Bestreuen

  • 1 TL Kakaopulver
  • 1 TL Carobpulver (Rohkostqualität schmeckt mir besser)

Fertigstellung

Boden in etwa 1,5-2 cm breite Streifen schneiden und eine viereckige Form (z.B. eine Lasagneform) damit auslegen. Mit der Hälfte des Amaretto-Kaffees begießen,

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etwa die Hälfte der Mascarpone-Alternative darauf verstreichen.

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Noch eine Teiglage, noch einmal tränken, noch einmal mit Creme bestreichen und im Kühlschrank durch gutziehen lassen. Vor dem Servieren Kakao und Carob mischen, auf das Tiramisu sieben.

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Ich habe eine Lasagneform (die ist aber recht schmal) und zwei kleine Förmchen damit füllen können, das sind 6 Portionen für gute Esser. Ich finde das Tiramisu sehr süß, wer aber Honig statt Agavendicksaft nimmt, hat schon etwa 10% weniger Süße.

Meine Form ist schmal, daher fällt das Tiramisu beim Entnehmen schnell auseinander. Die Mengenverhältnisse waren genau richtig. Auf dem Foto sieht man die „Reste“ – praktisch keine.

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