Archiv der Kategorie: Thermomix

Macht was draus :-)

Am Samstag habe ich eine sehr leckere Tomaten-Zwiebelpfanne mit Soße hergestellt, ganz konventionell in Pfanne und mit dem Magic Maxx. Aber halt: Das würde auch im Thermomix gehen! Wer wagt sich daran? Der Geschmack lohnt! Das Rezept ist für 2 Personen geeignet.

Tomaten-Zwiebel-Pfanne mit Nudeln

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Alle Angaben sind netto. Als Gemüsepfanne * 30 Min.:

  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 55 g Wasser
  • 1 TL Blumenkohlgrünpesto (hier zu finden) oder ein anderes Würzpesto
  • 1 Gemüsezwiebel (210 g), gewürfelt
  • 2 größere Knoblauchzehen, in Scheiben (10 g)
  • 2 Tomaten (245 g), klein geschnitten

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Im Magic Maxx, flaches Messer, eine Soße mixen aus:

  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 gute Prise Pfeffer
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 30 g Tomatenmark
  • 20 g flüssiger Honig oder anderes Süßungsmittel
  • 1 geh. TL Reismehl (10 g) (im Thermomix auf Vorrat hergestellt)
  • 1/4 TL gem. Kümmel
  • 10 g Apfelessig
  • 50 g Wasser

Unter das Gemüse rühren und aufkochen.  Parallel dazu die Nudeln kochen und unterrühren.

* Das Prinzip der Gemüsepfanne:

Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in eine 24-cm-Pfanne geben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Kleinste Einstellung wählen und angegebene Zeit dünsten, ohne den Deckel abzuheben. Erst nach dem Kochen salzen und würzen.

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Euch ist heiß?

Ab heute ist eine Hitzewelle angesagt. Da sind fixe Mixer eine besondere Freude, den sie können uns nicht nur Eis, sondern auch wunderbare Getränke in wenigen Sekunden mixen.

Melonenschorle

2 Portionen

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Im Vitamix gut mixen und 1 Stunde kalt stellen:

  • 435 g Wassermelone
  • 50 g Trauben
  • 20 g Sirup, hier Zitronensirup (siehe unten)

Schmeckt so schon gut als Nachtisch, zum Trinken nach Belieben z.B. mit Mineralwasser auffüllen.

Zitronensirup

  • 75 g Wasser
  • 1 kleine Bio-Zitrone, ohne Kerne, aber mit Schale, in Scheiben
  • 1 Prise Salz
  • 140 g Zitronensaft (mit Fruchtfleisch aus der Saftpresse)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Honig (oder was immer Ihr als Süßungsmittel nehmen wollt)

Im Vitamix 5 Minuten laufen lassen.

Wer diese Dinge im Thermomix zubereiten möchte, muss länger auf Stufe 10 laufen lassen, dann wird das genauso gut.

 

Tartar

Rezepte für das sogenannte „Mandeltartar“ finden sich im Internet reichlich. Auch wenn ich den Namen Tartar für diesen Aufstrich nicht so toll finde, okay, es ist ein Begriff geworden. Da ich Mandeln zu neutral im Geschmack finde, habe ich ein Paranussrezept ersonnen. Ich finde es extrem lecker, da werde ich sicher noch einige Varianten produzieren! Haltbarkeit im Kühlschrank mindestens eine Woche (da war es weg).

Der Anteil der Nüsse erscheint auf Anhieb hoch. Bedenkt man aber, dass man davon am Tag kaum mehr als einen Esslöffel isst, relativiert sich das in der Fettmenge doch sehr.

Paranusstartar

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  • 20 g getrocknete Tomaten
  • 100 g Paranüsse
  • 2 kleinere Zwiebeln (70 g netto)
  • 1 Knoblauchzehe (5 g netto)
  • 65 g Möhre
  • 20 g Wasser
  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 130 g Tomatenmark
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 gestr. TL Paprika edelsüß
  • 2 Msp. Currypulver
  • 2 g Harrissapaste o.ä.
  • 1 TL getr. Basilikum (zwischen den Händen verrieben)
  • 30 g gekochte rote Linsen

Tomaten zerkleinern (6 Sek./Stufe 7), Nüsse hinzugeben und wiederholen (6 Sek./Stufe 7); umfüllen. Zwiebeln halbieren vorschneiden und und mit Knoblauch und vorgeschnittener Möhre zerkleinern (5 Sek./Stufe 5). Mit Wasser und Öl garen (3 Min./Varoma/Stufe 1). Restliche Zutaten hinzufügen und verrühren (20 Sek./Stufe 4).

Im Kühlschrank aufbewahren.

Wer England kennt,

kennt Lemon Curd. Und wer England liebt, kann auch diesem süßen Aufstrich nicht widerstehen. Das ist nun mal eine Herausforderung, diesen Brotaufstrich in die tiereiweißfreie, fettfreie Vollwertkost zu übertragen. Experiment – gelungen 🙂

Lemon Curd

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1 Honigglas voll

  • 150 g Honig
  • Mit Mikroreibe abgeriebene Schale von 1 kleineren Biozitrone
  • 60 g Zitronensaft (mit Fruchtfleisch)
  • 25 g Zitronenfleisch (das sind Zitronenscheiben ohne Schalen, enthält mehr Weißes als das Fruchtfleisch, das beim Auspressen entsteht)
  • 75 g gekochte rote Linsen
  • 90 g Stützcreme (hier)

Alle Zutaten in den Mischtopf geben und ohne Messbecher reduzieren (15 Min./100°C/Stufe 2). Ein leeres Honigglas und den Deckel mit kochendem Wasser ausspülen und abtrocknen. Lemon Curd nochmals gut mixen (20 Sek./Stufe 10) und in das Glas füllen.

Ist zu Beginn noch sehr flüssig, bekommt dann aber später eine bessere Konsistenz. Schmeckt pur auf Brot oder Sandkuchen (so im Bild unten, da ist er noch warm und nur dickflüssig) oder auch in einem Dessert. Wer es noch etwas fester möchte, gibt 1 gestr. TL Flohsamenschalen mit in den Mischtopf.

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Was sagt der Tiefkühlschrank?

Wenn Ihr Kirschen eingefroren habt – dann bekommt Ihr heute von mir das passende Rezept. Es geht natürlich auch mit anderem Obst, aber ich finde Kirscheis immer etwas ganz Besonderes, es ist nicht so an der Tagesordnung in der eigenen Küche, wo Banane, Erdbeeren und auch Schokolade eher „die Norm“ sind.

Die Glastellerchen sind übrigens von meinen Großeltern. Es ist das Einzige, was ich von ihren Sachen behalten bzw. genommen habe, da ich nicht so eine große „Verwahrerin“ bin. Sie sind ein schönes Andenken, vielleicht haben sie ja eines Tages antiquarischen Wert. 😉

Kirsch-Eiscreme mit Kokobinen

3-4 Portionen

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  • 1 Aprikose
  • 1 TL Kakaonibs
  • 2-4 TL Kokosraspel
  • 2 reife Bananen, geschält (aus dem Kühlschrank; 225 g)
  • 20 g Kokosmus
  • 330 g tiefgekühlte Süßkirschen

Aprikose fein würfeln und mit den Nibs mischen. 3-4 Glasteller mit Kokosraspeln bestreuen. Bananen in 3-4 Stücke teilen, mit dem Kokosmus in den Mischtopf geben und pürieren (30 Sek./Stufe 2; 15 Sek./Stufe 4). Gefrorene Kirschen hinzufügen und zu einem weichen, cremigen Eis verarbeiten (20 Sek./Stufe 4-5). Mit einem Eisportionierer auf die Teller verteilen, Aprikosen-Kakao-Gemisch an eine Seite legen.

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Das weiche Kokosmus gefriert in kleinen Kügelchen beim Mixen mit den Kirschen. Das funktioniert auch mit Sauerkirschen oder anderem Obst. Ist das zugefügte Obst sehr sauer, kann man einen Teelöffel Honig oder Ahornsirup hinzufügen.

Ein zeitloses Suppenrezept

Champignon-Süßkartoffelsuppe

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Hauptmahlzeit für 1 Person

  • 150 g Champignons
  • 1 Zwiebel (70 g netto)
  • 85 g Süßkartoffel
  • 400 g Wasser
  • 1-2 Prisen gemahlener Cumin
  • 1 gestrichener Teelöffel Kräutersalz
  • 2 EL Nackthafer
  • 2 EL Haselnussöl
  • 3 dünne Scheibchen Süßkartoffel
  • ein kleines Büschel Petersilie

Champignons vom Schmutz freibürsten (nicht waschen), halbieren, Süßkartoffel in Stifte teilen. Zwiebel schälen und hacken (wahlweise im TM zerkleinern: 5 Sek./Stufe 5). Das Gemüse mit dem Wasser in den Mischtopf des Thermomix geben und köcheln (18 Min./100 °C/Stufe 1) Cumin (= Kreuzkümmel) und Salz hinzufügen. (Cumin vorsichtig austesten, ich mag das gerne und fand, ich hatte zu wenig in der Suppe. Das muss ja aber nicht für jeden gelten – Cumin hat einen recht eigenen Geschmack). Hafer fein mahlen und bei laufendem Thermomix einrieseln lassen und nochmals erhitzen (2 Min./100°C/Stufe 2). Nach dem Kochen das Nussöl einrühren lassen. Auf dem Teller mit den Süßkartoffelscheiben und etwas Petersilie dekorieren.

 

Veganer Hackbraten

Eigentlich mag ich diese Fleisch-Ersatznamen nicht. Mir ist aber nichs Besseres eingefallen, um gleich ganz klar zu sagen, was es hier gibt. Veganer Riesenbratling? 😉

Auf meiner Webseite ist bereits ein „Hackbraten“ Rezept der Woche. Hier stelle ich nun die doppelte Portion mit bestimmten Verfeinerungen vor. Kommentar meines Essensgastes „Best ever! 10 points“.  Die Skala reicht von 1 bis 10 und die 10 wurde in mehreren Jahren bisher nur einmal für eine Süßspeise erreicht.

Dieses Mal habe ich, nach dem Tipp einer Freundin, frische Hefe genommen – da geht die Post richtig ab 😉

Veganer Hackbraten

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  • 125 g gemahlene Kichererbsen (TM 1 Min./Stufe 10)
  • 25 g Buchweizen, fein gemahlen (Mühle) (sollten sein 150 g Kichererbsenmehl, hatte nicht mehr genug)
  • 100 g gemahlene Pekannüsse (Magic Nutrition)
  • 250 g Kartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen, abgezogen (8 g)
  • 2 kleine Zwiebeln, abgezogen (75 g)
  • 160 g Standardstützcreme (Rezept hier)
  • 80 g Apfelmark
  • 1 TL Salz
  • 2 Prisen Pfeffer
  • 2 Msp. Chilipulver
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 geh. TL getr. Thymian
  • 80 g gekochte rote Linsen
  • 25 g Tamari
  • 100 g Nackthafer, gemahlen (Stufe 2/9, Hawos Novum)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 100 g Wasser
  • Fett für die Form
  • Sesam für die Form

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Kartoffeln waschen, bürsten und in grobe Stücke schneiden. Mit Knoblauch und Zwiebel in den Mischtopf geben und zerkleinern (4 Sek./Stufe 5). Kichererbsenmehl, gemahlene Pekannüsse, Stützcreme, Apfelmark, Hefe, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprikapulver, Thymian, Wasser, Linsen, Tamari und Hafer zugeben. Hafer im Wasser auflösen, ebenfalls zugeben und alles vermischen (30 Sek./Stufe 3). Evtl. mit dem Spatel nachhelfen. Im Mischtopf 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.

Ofen (Heißluft) auf 200°C vorheizen. Kastenform einfetten und mit Sesam ausstreuen. Hackmasse in die Form geben und 45 Min. bei 200°C backen.

Bei uns gab es dazu Bohnen-Paprika-Gemüse in Cremesoße.

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