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Tiramisu – vegan und fettfrei

Gestern habe ich ein veganes Tiramisu vorgestellt, das noch aus meiner rein tiereiweißfreien Phase stammt. Mittlerweile habe ich mich weiterentwickelt und esse fettfrei/fettreduziert. Als ich nun gestern dieses Rezept vorgestellt hatte, bekam ich plötzlich Lust, eine neue Version auszuprobieren. Ich habe mittlerweile einige Kenntnisse gewonnen, die ich dafür umsetzen konnte. Was soll ich sagen? Das Ergebnis ist einfach toll, es sieht nicht nur phantastisch aus, wie Ihr auf den Fotos sehen könnt, es schmeckt auch noch besser als die Vorversion.

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Gast: „Das sieht aus wie im Restaurant und schmeckt auch so!“. Und das alles ohne die üblichen Ersatz-Krücken wie Tofu und Soyamilch. Sind Stützcreme und gekochte rote Linsen schon im Kühlschrank (bei mir immer!), geht es auch erstaunlich schnell.

Lasst euch vom langen Text nicht abschrecken, die Bilder ziehen es in die Länge 😉 Die Stützcreme ist übrigens ohne Linsen hergestellt (115 g Reis / 50 g Cashewnüsse / 700 g Wasser). Beschrieben ist es für Thermomix, Nutrition Mixer (hier lässt sich Thermomix oder Vitamix nehmen) und Magic Maxx (bzw. Personal Blender).

Das Wochenende steht an – wie wär’s mit einem köstlichen Tiramisu zum Nachtisch?

Tiramisu 2016

Ergibt 6-8 Portionen.

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Lockerer Biskuit

1 Springform 26 cm; Foto zeigt den Teig im Schnitt

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  • 60 g Nackthafer
  • 60 g Dinkel
  • 1/2 TL gem. Vanille
  • 2 geh. TL Weinstein-Backpulver (8 g)
  • 180 g Stützcreme
  • 130 g Agavendicksaft oder Honig
  • 45 g Wasser
  • Kokosöl bzw. Butter für die Form

Hafer im Thermomix mahlen (30 Sek./Stufe 10). Dinkel hinzufügen und zusammen mahlen (1 Min./Stufe 10). Umfüllen.

Stützcreme, Süßungsmittel und Wasser verrühren (10 Sek./Stufe 2; 30 Sek./Stufe 3; 10 Sek./Stufe 4). Getreidemischung einarbeiten (2 x 10 Sek./Stufe 5; zwischendurch mit dem Spatel nach unten schieben). Boden einer Springform einfetten, Teig hineingießen und verteilen. Ofen auf 200°C (Heißluft) vorheizen. Form einschieben, 15 Min. bei 200°C backen und 1 Min. im ausgeschalteten Ofen nachbacken.

Den lauwarmen Kuchen vom Boden lösen und auf Backpapier auskühlen lassen.

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Amaretto-Kaffee-Mischung

  • 3 g (1 EL) Getreidekaffeepulver instant
  • 125 g heißes Wasser
  • 1 bittere Mandel
  • 1 EL Rum (10 g)
  • 1 EL Agavendicksaft (15 g)

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Die Mandel in einem kleinen Mixer mahlen. Flüssigkeiten hinzufügen und nochmals durchmixen. Hier ist der Magic Maxx nicht ersetzbar 🙂 Getreidekaffeepulver im Wasser auflösen, Rum und Agavendicksaft hinzufügen und im Magic verquirlen. Abkühlen lassen.

Mascarpone-Alternative

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  • 250 g Stützcreme
  • 50 g gekochte rote Linsen
  • 50 g Mandelmus (fertig gekauft)
  • 45 g Agavendicksaft oder Honig

Mit dem Nutrition Mixer, hoch stehendes Messer, gut vermischen und kalt stellen. Man kann auch im Thermomix verrühren: 30 Sek./Stufe 3, 20 Sek./Stufe 4.

Zum Bestreuen

  • 1 TL Kakaopulver
  • 1 TL Carobpulver (Rohkostqualität schmeckt mir besser)

Fertigstellung

Boden in etwa 1,5-2 cm breite Streifen schneiden und eine viereckige Form (z.B. eine Lasagneform) damit auslegen. Mit der Hälfte des Amaretto-Kaffees begießen,

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etwa die Hälfte der Mascarpone-Alternative darauf verstreichen.

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Noch eine Teiglage, noch einmal tränken, noch einmal mit Creme bestreichen und im Kühlschrank durch gutziehen lassen. Vor dem Servieren Kakao und Carob mischen, auf das Tiramisu sieben.

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Ich habe eine Lasagneform (die ist aber recht schmal) und zwei kleine Förmchen damit füllen können, das sind 6 Portionen für gute Esser. Ich finde das Tiramisu sehr süß, wer aber Honig statt Agavendicksaft nimmt, hat schon etwa 10% weniger Süße.

Meine Form ist schmal, daher fällt das Tiramisu beim Entnehmen schnell auseinander. Die Mengenverhältnisse waren genau richtig. Auf dem Foto sieht man die „Reste“ – praktisch keine.

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