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Ich liebe Kartoffelpüree

Wenn man als Vollwertler Sojaprodukte meidet, weil sie industriell stark verarbeitete Produkte sind, und außerdem den Konsum von tiereiweißhaltigen Zutaten ebenfalls vermeiden möchte (sei es aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen), ist es schwer, ein richtig leckeres Kartoffelpüree zu kochen. Dank der von mir so geliebten Stützcreme ist es mir gestern geglückt. Das Püree hätte noch etwas cremiger sein dürfen, aber das ist Geschmackssache, viele mögen auch den „festen“ und formbaren Püree.

Kartoffelpüree

2 Portionen
Nach dem Grundkochbuch für den TM5, Seite 183.

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  • 505 g geschälte, mehlig kochende Kartoffeln, in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten (waren voller Keime und runzlig, daher geschält)
  • 200 g Standardpflanzenmilch (oder Stützcreme und Wasser im Verhältnis 150 : 450, im TM 30 Sek./Stufe 3 gemixt)
  • 1 gestr. TL Salz
  • etwas gem. Muskatnuss
  • 60 g Standardpflanzenmilch
  • 15 g Mandelmus

Rühraufsatz in den Mischtopf einsetzen. Kartoffeln, Milch und Salz in den Topf geben und ohne Messbecher garen (25 Min./98°C/Stufe 1). Muskat, Pflanzenmilch und Mandelmus hinzufügen, Messbecher einsetzen und pürieren (30 Sek./Stufe 3). Sofort servieren.

Bei mir gab es dazu ein schlichtes Kohlrabigemüse.

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Ein wenig problematisch ist die restlose Entnahme, während das Püree noch heiß ist.

 

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Stützcreme

Die vielseitige Stützcreme

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Wer mir in die fettfreie/fettarme, tiereiweißfreie Küche, aber ohne Soja, folgen möchte, wird von mir immer wieder auf Stützcreme hingewiesen. Im Hochleistungsmixer ist sie ganz einfach, im Thermomix habe ich eine Weile „basteln“ müssen, bis ich die richtige Mischung heraus hatte.

Die Stützcreme – ausgehend von einer Idee von Waltraud Becker aus „Lust ohne Reue“, die sie Reisbrei nennt und vorwiegend für Aufstriche verwendete – hat viele wertvolle Funktionen, so kann sie in Cremesoßen Sahne und ähnliches, in Kuchen das Fett ersetzen. Auch alleine, einfach leicht gesüßt und mit etwas Obst ist sie ein wunderbarer Nachtisch. In meinem Kühlschrank steht immer eine Tupperdose mit Stützcreme 🙂

Zutaten:

  • 50 g gekochte rote Linsen oder 40 g gekochte weiße Bohnen oder 40 g gekochte Kichererbsen usw.
  • 50 g Rundkorn-Naturreis
  • 25 g Cashewnüsse
  • 350 g Wasser

Alternativ:

  • 115 g Rundkorn-Naturreis
  • 45 g Cashewnüsse
  • 700 g Wasser

Hochleistungsmixer (z.B. Vitamix)

Alle Zutaten in den Vitamix geben und auf der Höchststufe laufen lassen, bis die Masse „stockt“. Der Flüssigkeitsstand im Becher ist deutlich niedriger und das Messer „klingt“ anders. Es dauert ca. 4-5 Min. im Vitamix, in anderen Hochleistungsmixern evtl. länger. Die Zeit kann man verkürzen, wenn man die Hälfte des Wassers kochend heiß aus einem Heißwasserkochgerät nimmt.

Thermo-Küchenmaschine (z.B. Thermomix)

Reis in der Mühle fein mahlen. Ich weiß nicht, ob diese kleine Menge auch in der Thermo-Küchenmaschine fein genug wird. Im Zweifelsfall 100 g Reis mahlen und den Rest für andere Zwecke verwahren.

Bohnen, Nüsse und Wasser fein pürieren (2 x 2,0 Sek. Turbo; 10 Sek./Stufe 10). Reis bei laufendem Messer durch die Öffnung rieseln lassen, aufkochen (7 Min./90 °C/Stufe 3). Abschließend nochmals pürieren (1 Min./Stufe 10).

Die Creme aus dem Thermomix braucht etwas länger zum Festwerden.

Ohne Vitamix oder Thermomix

Reis und Nüsse getrennt möglichst fein mahlen, z.B. den Reis erst in der Mühle und dann in einem kleinen Mixer nachmahlen. Dann mit Wasser aufkochen. Die Wassermenge ist zu reduzieren, 20 % sind für Tests eine gute Ausgangsbasis.

Pflanzenmilch

Wenn man einen Rest von 100 g dieser Creme mit 300-350 g Wasser erhitzt, erhält man die Standard-Pflanzenmilch.